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Radio Urbanique DIE GRÖSSTE MUSIKVIELFALT 24/7
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Close To You Maxi Priest
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Let Her Go Passenger
3
play_arrowJustin Timberlake [TROLLS (Original Motion Picture Soundtrack)]
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CAN’T STOP THE FEELING! Justin Timberlake
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Weak in the Presence of Beauty Alison Moyet
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Blank Space Taylor Swift
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Feel Me Selena Gomez
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Missing Everything But The Girl
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Lights (Single Version) Ellie Goulding
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I Follow Rivers Tiësto Feat. Oaks
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Hands Clean Alanis Morissette
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Just Another Day Jon Secada
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Supreme Robbie Williams
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Torn Natalie Imbruglia
14
play_arrowElton John & Brandi Carlile [Honky Château (Bonus Track Version)]
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Who Believes in Angels? Elton John & Brandi Carlile
15
play_arrowBritney Spears [...Baby One More Time (Deluxe Version)]
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Born To Make You Happy (Radio Edit) Britney Spears
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Alejandro Lady Gaga
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Rooftop Nico Santos
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Sugar Maroon 5
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Ordinary World Duran Duran
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Friends (new audio) Justin Bieber + BloodPop®
Es gibt Playlists, die einfach nur begleiten, und es gibt solche, die eine kleine Dramaturgie entfalten. Die heutige Auswahl gehört klar zur zweiten Kategorie: Sie beginnt mit Nähe und Wärme, öffnet sich dann in Sehnsucht, Leichtigkeit und Selbstbehauptung und endet in Songs, die auf ganz unterschiedliche Weise im Gedächtnis bleiben. Für Radio Urbanique ist das eine Folge, die man tagsüber ebenso hören kann wie spät am Abend, wenn die Stadt leiser wird und Details wichtiger erscheinen.
Den stärksten Auftakt setzt „Close To You“ von Maxi Priest. Der Song trägt die entspannte Eleganz von Lovers Rock und Pop-Reggae in sich, ohne sich je in bloßer Glätte zu verlieren. Gerade diese Mischung macht ihn so radiotauglich: Der Groove bleibt weich, die Melodie freundlich, und die Stimme bringt eine offene, beinahe tastende Intimität mit. Auf dem Album Bonafide wirkt der Titel wie ein Stück, das nicht auf Effekt setzt, sondern auf Atmosphäre. Er passt in Momente, in denen man Musik nicht nur hören, sondern spüren will — beim Autofahren in der Abenddämmerung, in einer Bar mit gedimmtem Licht oder als ruhiger Kontrapunkt in einem ansonsten dichten Programm. Es ist ein Song, der Nähe nicht behauptet, sondern vorsichtig aufbaut.
Mit „Let Her Go“ von Passenger verschiebt sich die Stimmung in Richtung kontemplativer Folk-Pop. Der Song arbeitet mit Klarheit und Zurückhaltung; gerade daraus bezieht er seine Wirkung. Akustische Elemente und eine schlichte, gut geführte Melodielinie geben ihm jene Unmittelbarkeit, die ihn über Jahre hinweg anschlussfähig gemacht hat. Inhaltlich kreist er um Verlust und Erkenntnis — ein vertrautes, aber überzeugend verdichtetes Thema. Im Radio funktioniert er besonders gut als Stück für ruhige Übergänge, für späte Vormittagsstrecken oder als Atemholen zwischen energetischeren Titeln.
Ganz anders setzt „CAN’T STOP THE FEELING!“ von Justin Timberlake auf Bewegung. Der Song ist reiner Pop als Einladung: helle Harmonien, federnder Rhythmus, ein unmissverständlicher Drang nach Vorwärts. Er stammt aus dem Umfeld des TROLLS-Soundtracks und trägt entsprechend eine bewusst optimistische, familienfreundliche Leichtigkeit. Was ihn auszeichnet, ist weniger Komplexität als präzise gebaute Unmittelbarkeit. Auf Sendung ist er ein sicherer Stimmungsheber — geeignet für den Nachmittag, für den Start ins Wochenende oder für Momente, in denen ein Programm bewusst auf Aufhellung setzt.
Die weiteren Titel erweitern das Feld um markante Perspektiven: Alison Moyet bringt in „Weak in the Presence of Beauty“ eine dramatische Pop-Sensibilität mit, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke oszilliert. Taylor Swift nutzt in „Blank Space“ den Raum des Mainstream-Pops für Ironie, Präzision und kontrollierte Zuspitzung. Selena Gomez bleibt mit „Feel Me“ im Bereich moderner, atmosphärischer Pop-Haltung, eher zurückgenommen als aufdringlich.
Auch die übrigen Songs fügen sich stimmig in dieses Spektrum: Everything But The Girl liefern mit „Missing“ einen melancholisch aufgeladenen Klassiker des erwachsenen Pop; Ellie Goulding setzt bei „Lights“ auf schimmernde Elektronik und klare Konturen; Tiësto feat. Oaks verleiht „I Follow Rivers“ einen clubnahen Zug; und Alanis Morissette bringt mit „Hands Clean“ jene direkte, ungeschönte Energie ein, die ihren Ruf bis heute prägt.
Zusammen ergibt das eine Auswahl, die nicht nur verschiedene Stimmungen abbildet, sondern auch zeigt, wie vielseitig Pop im Radio funktionieren kann: als Trost, als Antrieb, als Erinnerung und als sauber gebauter Moment zwischen zwei Nachrichtenblöcken. Genau dort liegt der Reiz für Radio Urbanique.
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